Es wird ja oftmals gesagt, geschrieben, gepostet und was sonst noch, dass es nur noch extreme, polarisierende Meinungen gäbe. Erscheint mir doch sehr einseitig, solch eine Betrachtung.
Gibt ja eine Vielzahl Menschen, wahrscheinlich sogar die sogenannte überwiegende Mehrheit, die sich nicht so allgegenwärtig äußern. Nicht alles rausposaunen. Und dafür mag es eine Menge unterschiedliche Gründe geben. Desinteresse, anderes zu tun, Thema schon abgehakt und so weiter. Und da irgendwo zwischendrin gibt es auch diejenigen, die zu Thema X mehrere Meinungen gehört, Fakten recherchiert, sich ausgetauscht und eigene Beobachtungen angestellt haben. Das crazy! Ich halte das für eine ausgesprochen sinnvolle Anwendung der Technologieoffenheit. Offenheit des Denkens.
Ich bediene mich nicht nur des Vehikels A oder B. Ich bringe selbst in Erfahrung, wer, was, wann und zu welchen Bedingungen am besten einsetzt. Ich verbiete mir und anderen dabei auch nichts Grundlegendes, sondern möchte für alle die notwendigen Möglichkeiten schaffen. Nun, dabei kann und muss ich es nicht jedem recht machen. Wichtig ist doch, nicht ständig jemand anderem etwas nachzumachen. Ergebnisoffen, natürlich!
Jan-Paul Helbig, Stadtrat (Piraten)
Veröffentlicht im Amtsblatt der Stadt Leipzig am 25. Oktober 2025

