Am Connewitzer Kreuz treffen sich die vier wichtigsten Magistralen des Leipziger Südens unmittelbar vor dem Werk 2, DEM Kulturhotspot von Connewitz: die Partymeile Wolfgang-Heinze-Straße, der Vergnügungsboulevard Bornaische Straße, die Osttangente Arno-Nitzsche-Straße sowie das Nordportal Karl-Liebknecht-Straße.
Doch gerade dort am internationalen Verkehrsknotenpunkt „Connewitzer Kreuz“ zog die Verkehrssituation viel Unbill auf sich, besonders für Radfahrende. Die Situation schien zu eskalieren, Barrikadenbau war imminent. Wollten Radfahrende das Hauptversorgungszentrum am Connewitzer Kreuz nutzen, ob zum Einkauf, als Treffpunkt oder um zu Schnorren, eine sichere Nutzung war unmöglich. Eine Lösung musste her: StVO-konform, CO2-negativ, Modal Split, Stadt der kurzen Wege, inklusiv und barrierearm – ohne unzumutbare Umwege über die scherbenübersäte, unbefestigte Straße!







In einem intensiven Arbeitsprozess, auf Anregung von Stadtrat Kumbernuß hin, entstand im Zusammenspiel mit dem engagierten Mobilitäts- und Tiefbauamt unter kompetenter Mitwirkung des Stadtbezirksrates Süd die Idee zur Planung und Umsetzung von „Kuno‘s Senke“ – der bedeutendsten Infrastrukturmaßnahme seit der Fertigstellung des Leipziger City-Tunnels. „Kuno‘s Senke“ wird heute offiziell mit großer Dankbarkeit übergeben, in angemessener Demut und Huldigung gegenüber den Menschen in Connewitz.


